Zum Weltkindertag

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Heute ist Weltkindertag! Dieser Ehrentag für die Kleinsten unter uns wurde 1954 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um weltweit auf die Probleme aufmerksam zu machen, mit denen auch heutzutage noch zu viele Kinder zu kämpfen haben. Nach der Erklärung der VN soll jedes Kind dabei

  • die gleichen Rechte haben, ungeachtet von Rasse, Nationalität, Geschlecht, Sprache, Religion oder sozialer Zugehörigkeit.
  • besonderen Schutz genießen, sei es durch die Rechtsprechung oder andere Institutionen, um sich physisch, mental und sozial in Freiheit und Würde entwickeln zu können.
  • einen Namen und eine Nationalität erhalten, den es in den Kreis seiner Mitmenschen aufnimmt.
  • unter der Pflege und Verantwortlichkeit seiner Eltern aufwachsen, insofern sie ihren elterlichen Pflichten nachkommen.
  • Zugang zu freier und verpflichtender Bildung erhalten, um seine persönlichen Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln zu können. 
  • vor Vernachlässigung, Missbrauch und Gewalt geschützt werden.
  • erst mit dem Erreichen eines angemessenen Mindestalters arbeiten, besonders, wenn die Tätigkeit seine Gesundheit und persönliche Entwicklung gefährdet.
  • vor einer Beeinflussung durch rassistisches, fundamentalistisches und gleichartiges Gedankengut geschützt werden
  • im Geiste der Toleranz, des Verständnis und des Friedens aufwachsen.

Wären diese Ziele bereits erreicht, wäre unsere Kampagne gegen Kinderarbeit hinfällig. Wie wir jedoch täglich erleben, sind wir noch weit davon entfernt. Auch heute müssen noch weltweit Millionen von Kinder schwerste und gefährliche Arbeiten verrichten. Kinder werden als Ware verkauft und für Pornographie und Prostitution missbraucht. Mädchen werden Opfer von genitaler Verstümmelung, beide Geschlechter leiden unter Hunger und unzureichender medizinischer Versorgung. Auf den vielen Schlachtfeldern der Bürgerkriege stehen die Jüngsten an der vordersten Linie, um den Willen der Warlords durchzusetzen.

Kinder sind auch heute noch Opfer von schwerstem Unrecht, und zwar nicht nur in den weit entfernten unterentwickelten Ländern, sondern auch in Europa. Auch bei uns in Deutschland sind Vernachlässigung, Missbrauch und Gewalt mehr oder weniger gegenwärtig.

Mit unserer Kampagne möchten wir ein Zeichen gegen dieses Unrecht setzen. Bei unserem Engagement sind wir für jedes Interesse und jede Unterstützung dankbar. Der Weg ist mit Sicherheit noch weit, bis Erklärung der VN Realität wird. Doch bei den kleinsten unter den Erdenbürgern lohnt es besonders, hartnäckig zu bleiben. Denn, „was Kinder betrifft, betrifft die ganze Menschheit“, so Maria Montessori.

Über Mathias / EarthLink

Praktikant bei EarthLink / Student der Politikwissenschaft mit Nebenfach Geschichte an der LMU München. Aufgabenbereiche: Projektmitarbeit "Aktiv gegen Kinderarbeit" und "Drogen Macht Welt Schmerz"
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