Benin und Republik Kongo: Zusammenarbeit gegen Kinderhandel

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild:  © earthlink e.v.

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Die zwei Staaten Benin und Republik Kongo haben ein Abkommen zur Bekämpfung von Kinderhandel unterzeichnet. Laut Regierungsaussagen wird angenommen, dass etwa 1.800 Kinder von Benin in den benachbarten Kongo verschleppt werden. Die Kinder sind meistens zwischen 11 und 18 Jahren alt. „Sie werden gezwungen, im Einzelhandel oder im Fischereigewerbe zu arbeiten oder als Haushaltshilfen, “ sagt Marianne Flach, Repräsentantin des UN Children’s Fund (UNICEF) in der Republik Kongo. „Diese Abmachung ist eine zeitgemäße Intervention, um Kinder vor kommerziellem und häuslichem Missbrauch zu bewahren“, so Flach weiter. Das Abkommen wurde am 20. September von den jeweiligen Ministern für Soziale Angelegenheiten in der kongolesischen Ökonomiemetropole Pointe Noire unterschrieben. In Pointe Noire gibt es eine große beninische Gemeinschaft. „Diesen Kindern wird Schlaf entzogen. Wenn sie den kleinsten Fehler begehen, kann das für sie Tage ohne Essen bedeuten. Die Kinder werden wie Sklaven behandelt“, so Marceline Pambou, Vorsitzende der NGO Mothers’ Movement for Peace, Solidarity and Development. Ein ähnliches Abkommen ist zwischen der Republik Kongo und der Demokratischen Republik Kongo geplant.

Link zum Artikel (englisch)

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