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Schulkinder in Kambodscha und Uganda demonstrieren gegen Kinderarbeit

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild:  © earthlink e.v.

aktiv gegen kinderarbeit | Bild: © earthlink e.v.

Schulkinder in Kambodscha und Uganda haben vergangene Woche gegen die Ausbeutung von Kindern durch Arbeit in teilweise gefährlichen Bereichen demonstriert. Mehrere hundert Kinder der Grund- und Mittelschule marschierten durch die Hauptstädte der beiden Länder und schwenkten Fahnen mit Forderungen nach der Abschaffung von Kinderarbeit in ihren Ländern. Dazu forderten sie auch die Möglichkeit für alle Kinder, wie sie in die Schule gehen zu können. Organisiert und unterstützt wurden die Aktionen von der International Labour Organisation ILO.

In Kambodscha arbeiten 1,5 Millionen Kinder unter 18 Jahren, 310.000 von ihnen müssen gefährliche Arbeiten erledigen, dazu zählt zum Beispiel das Versprühen von Pestiziden. Für das Sammeln von Plastikflaschen und Dosen erhalten die Kinder beispielsweise 50 Cent am Tag. Kinder arbeiten vor allem als Verkäufer von Büchern und Souvenirs, teilweise bis spät in die Nacht. In Uganda ist Kinderarbeit für Kinder unter 14 Jahren untersagt, zwischen 14 und 17 Jahre alte Kinder dürfen allerdings „leichte Arbeiten“ verrichten. Sie verkaufen beispielsweise kleine Gegenstände auf den Straßen oder verdienen ihr Geld als Dienstmädchen. Hauptursache für Kinderarbeit in beiden Ländern ist die Armut, die Kinder zwingt, für sich und/oder die Familie zu sorgen sowie das mangelnde Verständnis der Eltern dafür, dass die Kinder keine Arbeit verrichten sondern in die Schule gehen sollten.1)

  1. Daily Monitor, 22.03.2011: School children demand an end to child labour; Aufgerufen am 02.04.2014 []

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