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Berufsschulen in Nördlingen läuten Fair-Trade-Tage ein

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild:  © earthlink e.v.

aktiv gegen kinderarbeit | Bild: © earthlink e.v.

Die Berufsschulen im Landkreis Nördlingen, Dinkelsbühl und Ellwangen läuten die „Fair Trade Tage“ ein. Nach einem Frühstück mit fair gehandelten Produkten wie Kaffee, Tee und Milch, hörten die Schüler einen Vortrag über fairen Handel, gehalten von Gerd Höhenberger (Geschäftsführer der Eine-Welt-Laden-Genossenschaft in Nördlingen). Er erklärte die Vorzüge von FairTrade-Produkten. Bei FairTrade-Produkten ist eine hochwertige Qualität mit fairen Preisen verbunden. Diese fairen Preise sollen die Existenz der Erzeuger von den Produkten sichern und ihnen menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen gewährleisten.

 

An verschiedenen Stationen können sich die Schüler über unterschiedliche Produkte informieren, beispielsweise über Orangensaft und Mango-Trockenfrüchte. Fair gehandelte Trockenfrüchte sichern den Lebensunterhalt von philippinischen Mango-Bauern.

 

Am Beispiel von Schokolade wird deutlich, worum es bei FairTrade geht. Bei „normal“ gehandelter Schokolade erhält – bildlich gesprochen – der Kakaobauer von drei Tafeln Schokolade mit insgesamt 72 Stück gerade einmal 4 Stück Schokolade als Lohn. Der Rest wird für Verpackung, Transport und Handel bezahlt. Bei fair gehandelter Schokolade erhält der Kakaobauer 15 Stück als Lohn. Fairer Handel, so wird deutlich, soll ein gerechtes Einkommen sichern und damit Grundlage für ein menschenwürdiges Leben schaffen. Gleichzeitig wird versucht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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