Eva Longoria setzt als Filmproduzentin ihre humanitäre Arbeit fort

Internationale Organisationen schätzen, dass jedes Jahr um die 400.000 Kinder auf den landwirtschaftlichen Feldern der Vereinigten Staaten von Amerika arbeiten. Drei von ihnen erzählen nun ihre Geschichte im Dokumentarfilm „La Cosecha“ (Die Ernte). Regie führte Roberto Romani, Produzentin ist die weltweit bekannte US-Schauspielerin Eva Longoria, die den Glamour von Hollywood hinter sich lies, um nun mit der Arbeit in „La Cosecha“ die Aufmerksamkeit auf ausbeuterische Arbeit Minderjähriger in den USA zu lenken. „Es ist eine Schande, dass die Menschen, die die am besten ernährte Nation der Welt ernähren, hungrig zu Bett gehen.“, so Longoria.

Der Film wurde vergangenen Samstag im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Guadalajara im mexikanischen Bundesstaat Jalisco ausgestrahlt. Der Erlös durch die Eintritte kommt Krankenhäusern in Guadalajara zugute. In einer Pressekonferenz hoben Romani und Longoria, die selbst aus Mexiko stammt, die enorme Bedeutung internationaler Gesetze zum Schutze der Rechte der Kinder und vor allem deren Einhaltung hervor.

In „La Cosecha“ geht es um die drei Jugendlichen Zulema, Víctor und Perla, die 12, 16 und14 Jahre alt sind und in den USA geboren und aufgewachsen sind. Seit jüngstem Alter arbeiten sie Tag für Tag auf den landwirtschaftlichen Feldern der Vereinigten Staaten. Abhängig von verschiedenen Erntezeiten ziehen sie von Stadt zu Stadt. Der Film zeigt die Einzelschicksale dieser drei Jugendlichen, die jedoch als exemplarisch für tausende andere angesehen werden können. „Die Leute glauben nicht, dass dies in den Vereinigten Staaten passiert. Sie wissen nicht, dass es ein Problem dieses Landes ist.“, betonte Longoria bei der Vorstellung des Dokumentarfilms.

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1 Antwort zu Eva Longoria setzt als Filmproduzentin ihre humanitäre Arbeit fort

  1. Gub sagt:

    Hätte ich auch nicht gedacht, dass so was in den USA möglich wäre. Anderseits ist es ja das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”…

    Originaltext ist übrigens gut übersetzt!

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