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„Missbrauch fängt vor der Haustüre an“

Nicht nur in fernen Entwicklungsländern findet man Zwangsprostitution und Kindesmissbrauch, es reicht die Augen vor der eigenen Haustüre zu öffnen. In diesem Sinne kämpft die Sendener Ortsgruppe des Netzwerks „Roter Keil“ aktiv dagegen, dass Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Ausbeutung werden, zum Beispiel in der deutsch-tschechischen Grenzregion. Zahlreiche Aktive unterstützen ein Projekt in Cheb, einer Stadt im äußersten Westen der tschechischen Republik, die schon vor Jahren wegen massiver Kinderprostitution traurige Berühmtheit erlangte. Darüber hinaus kümmert sich die Ortsgruppe der Stadt Senden, welche in Nordrhein-Westfahlen liegt, beispielsweise in der „Mitternachtsmission“ um Kinder und Jugendliche, die in Dortmund auf den Strich gehen. Die Projekte, die von Senden aus gefördert werden, zeigen, dass sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen weit verbreitet ist, so die Vorsitzenden Werner Bußmann und Birgit Hülk. Allerdings sei das Bewusstsein für ein Problem, das lange Zeit tabuisiert wurde, in den letzten Jahren geschärft worden.

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