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Wiesbaden möchte „Fairtrade-Stadt“ werden

Die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung hat im Dezember 2010 beschlossen, den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben. Fair Trade ist ein kontrollierter Handel, bei dem die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte über den entsprechenden Weltmarktpreisen liegen. Dies sichert den Produzenten ein höheres und sichereres Einkommen, als dies im herkömmlichen Handel der Fall ist. Zudem finden in der Produktion internationale Umwelt- und Sozialstandards Anwendung.

Der Titel „Fairtrade-Town“ wird von der Organisation „TransFair e. V.“ verliehen. Die Stadt Wiesbaden möchte nun die geforderten fünf Kriterien erfüllen. Erstes Kriterium ist zum Beispiel, dass ein Beschluss der Kommune vorliegt, welcher besagt, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeister- bzw. Landratsbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Gleichzeitig soll die Entscheidung getroffen werden, dass die Stadt den Titel „Fairtrade Stadt“ anstrebt.

Weltweit gibt es laut „TransFair e. V.“ über 900 „Fairtrade-Towns“. In 18 Ländern bewerben sich Städte darum, den Status „Fairtrade-Town“ zu erhalten, beispielsweise in England, Belgien, Italien, Österreich, den skandinavischen Ländern, USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Seit 2009 können sich auch Kommunen in Deutschland um den Titel bewerben. Frankfurt am Main, Dortmund, Augsburg, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Wuppertal und viele weitere Städte mehr haben bereits den Titel, insgesamt sind es derzeit in Deutschland über 30 Städte. Großbritannien ist mit über 500 Fairtrade-Towns auf dem ersten Platz.

Der Titel wird für zwei Jahre verliehen. Danach erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin eingehalten werden.

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Link zur Homepage der Kampagne Fairtrade-Towns

 




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