Trauben aus Kinderarbeit?

In Namibia muss sich Riaan De Klerk, ein Unternehmen, welches den europäischen und nordamerikanischen Markt mit Trauben beliefert, gegen Vorwürfe zu Kinderarbeit rechtfertigen. Nach Aussagen eines 15 jährigen Mädchens sind in der Fabrik zahlreiche Kinder beschäftigt, um die Trauben zu sortieren und zu verpacken. Es soll vorkommen, dass sie über zwanzig Stunden am Stück arbeiten müssen, und das eingesperrt, ohne die Möglichkeit den Arbeitsplatz für eine kurze Pause zu verlassen.

Andere Kinder wiederum berichteten, dass ihnen nur die Hälfte des Lohnes ausbezahlt wurde, nachdem sie gekündigt hatten. Auch ein lokaler Aktivist bestätigt die Vorwürfe, er habe mit eigenen Augen gesehen, dass die Firma Kinder anheuert.

Der Manager der Firma streitet die Vorwürfe ab. Er bestätigt zwar, einige Arbeiter ohne offizielle Papiere eingestellt zu haben, nachdem sie ihn um eine Stelle gebeten haben, sie hätten ihm aber alle bestätigt schon volljährig zu sein. Demnach läge die Verantwortung also nicht bei der Riaan de Klerk.1)

  1. Link zum Artikel (englisch) – Link nicht mehr abrufbar. Stand: 15.09.15 []

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