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Kinderprostitution im Südsudan

Die Aufregung um die Wahlen, bei denen Südsudan einer unabhängigen Zukunft entgegentritt, verstellt leicht die Sicht auf menschenrechtsverletzende Zustände und gesellschaftliche Missstände. Sie sind ehemalige Straßenkinder und kommen aus zerrütteten Familien mit toten oder alkoholkranken Vätern: junge Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren, die sich in primitiven Bordellen den Lebensunterhalt verdienen. Zehn Euro kostet ein Zimmer im Gubihotel, das von einem ehemaligen sudanesischen Soldaten und seiner Freundin geführt wird. Die 15jährige Mary: „Ich lebte auf der Straße. Dort wird man sowieso vergewaltigt. Es ist doch besser, mich selber anzubieten und damit Geld zu verdienen, sodass ich Essen und Kleider kaufen kann.“ Mary verdient hier bis zu 1000 Euro pro Monat – ein unvorstellbarer Reichtum in diesem armen Land. Aber gibt es keine andere Alternative, um von der Straße wegzukommen? Die 160 internationalen Hilfsorganisationen im Südsudan kümmern sich vorrangig um den Bau von Straßen, Schulen und Krankenhäusern. Nur zwei von ihnen konzentrieren sich auf die Hilfe für Straßenkinder und minderjährige Prostituierte. Link zum Artikel

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