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Eine-Welt-Initiative aus Korbach befreit indische Kinderarbeiter aus Steinbruch

In indischen Steinbrüchen ist Kinderarbeit nach wie vor an der Tagesordnung. Kinder, die mit schweren Geräten Steine schlagen anstatt die Schule zu besuchen und lesen und schreiben zu lernen, prägen das Bild. Den Kampf gegen Kinderarbeit und Ausbeutung indischer Familien bestreitet bereits seit vielen Jahren das katholische Hilfswerk Misereor. Seit 2009 ist auch die Korbacher Eine-Welt-Initiative in diesem Bereich tätig und startete daher das Projekt „Freikauf aus der Schuldknechtschaft“. Es werden Spendengelder gesammelt, um die Kinderarbeiter aus dem Steinbruch Bettadasupara, nahe der südindischen Stadt Bangalore, freizukaufen. Ende des Jahres 2010 konnte die notwendige Summe von 15.000 Euro erreicht werden. Mit diesem Geld könne die gesamte Arbeiterschaft des Steinbruchs aus der Sklaverei befreit werden, so die Initiative, das betrifft bis zu 500 Personen. Künftig sollen die Familien selbstständig den Steinbruch übernehmen. Die Kinder werden dann nicht mehr arbeiten sondern in die Schule gehen. Außerdem ist es ein großes Anliegen von Misereor, die Arbeiter über ihre Rechte zu informieren, so dass sich diese in Zukunft gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen. Link zum Artikel (1) Link zum Artikel (2)

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