Zukunft für Kinderarbeiter aus der Dominikanischen Republik

Überall in der Dominikanischen Republik, in den Städten oder am Strand, bestimmen Schuhputzer das Straßenbild. Kinder verdienen sich mit dieser Arbeit Geld, um den Haushalt der Eltern zu unterstützen. Für die Eltern sind diese Einnahmen oftmals wichtiger als eine Schulbildung für ihr Kind. Einer dieser Kinderarbeiter ist der zwölfjährige Jimmy Muñoz. Nach den ersten 4 Jahren verließ er die Schule um auf der Straße als Schuhputzer zu arbeiten und den Lebensunterhalt seiner Familie zu sichern. Dies änderte sich vor etwa 2 Jahren: Die Organisation „Fundacion Ninos Limpiabotas La Merced“, die sich zu Ziel gesetzt hat gegen diese Form der Kinderarbeit vorzugehen, holte Jimmy und weitere 32 Kinder von der Straße um ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Nun gehen die Kinder vormittags zur Schule und werden anschließend bei den Hausaufgaben betreut. Außerdem werden Kurse wie Tanz oder Musik angeboten. Erst wenn die Schulsachen erledigt sind, können die Kinder einer Arbeit nachgehen. Auch für die Eltern werden Kurse angeboten. Dadurch soll das Bewusstsein für den Stellenwert von Bildung gestärkt werden. Das Projekt besteht seit mehr als 2 Jahren und wird von mehreren Kirchen in Santo Domingo unterstützt. Derzeit arbeiten 25 Freiwillige, darunter auch Ärzte und Krankenschwestern, an dem Projekt. Um ihre Arbeit fortsetzen bzw. weiter ausbauen zu können, benötigt die Fundacion mehr finanzielle Unterstützung. Darum haben sich die Verantwortlichen an die Landesregierung gewandt. Sie warten noch auf Antwort. Link zum Artikel

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