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Baumwollsubventionen verhindern Überwindung von Armut und Kinderarbeit in Westafrika

Nach einer Untersuchung der Fairtrade Foundation sind die hohen Agrarsubventionen der USA und EU verantwortlich dafür, dass in den „Cotton 4- Ländern“ Westafrikas, Mali, Tschad, Benin und Burkina Faso, weiterhin extreme Armut herrscht, obwohl dort qualitativ hochwertige Baumwolle angebaut wird. Der Bericht kritisiert, dass die Subventionierung heimischer Baumwollfarmer durch die Industrienationen den Weltmarktpreise verfälsche, und somit die westafrikanischen Farmer daran hindere einen fairen Preis für ihre Baumwolle zu verlangen. Die Abschaffung der Subventionen könnte Schätzungen zufolge zu einer Einkommensteigerung von zehn Prozent führen. Durch diese zusätzlichen Einnahmen würden sich die Lebensbedingungen vor Ort enorm verbessern, beispielsweise durch den Aufbau von Gesundheitszentren und Bildungseinrichtungen. Eine solche Entwicklung könnte vor allem den Kindern zugute kommen. Sie müssten nicht mehr zusätzlich zum Einkommen der Familie beitragen und auf Baumwollfeldern arbeiten, könnten statt dessen die Schule besuchen. Am Beispiel Mali hat sich bereits jetzt gezeigt, dass die Zahlung von fairen Preisen für Baumwolle dazu führen kann, die Einschulungsquote in einigen Regionen auf bis zu 95% zu steigern.

 

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