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Argentinien: Krebs bei 7-jährigem Kinderarbeiter diagnostiziert

Vorgestern wurde in Buenos Aires, Argentinien, ein 7-jähriger Junge in schlechtem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Diagnose: Krebs. Auslöser der Krankheit: Arbeit mit Pestiziden in einer Geflügelfarm! Die Anwälte der Asociación Civil La Alameda und des Movimiento Civil de Trabajadores, zwei lokalen Sozialorganisationen, welche auf den Fall aufmerksam wurden, klagten vor Gericht gegen die Besitzer der Farm, Alejandra López Camelo, Leticia Esther García de Luaces und Luz Luaces. Das Gericht soll nun die Angeklagten zur Übernahme der Kosten der nun einsetzenden Therapie verurteilen, sowie den Missbrauch des Jungen als „Arbeitssklaven“ feststellen, was zu weiteren strafrechtlichen Konsequenzen für die Besitzer führen würde. Die Firma Nuestra Huella SA ist eine der größten Geflügelzuchten Argentiniens, mit vier Farmen, jede einzelne mit mehr als 20000 Hühnern. Der schwer erkrankte Junge hatte seit 2008 zusammen mit seinem Vater, seiner schwangeren Mutter und zwei weiteren Brüdern auf der Farm gearbeitet. Wie in vielen anderen Fällen wurde den Eltern für die Arbeit in dem Betrieb Haus und Lebensmittel versprochen; als sie allerdings anfingen dort zu arbeiten, mussten bald auch die Kinder mitarbeiten. Link zum Artikel




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