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Fair Trade Kooperative aus Nicaragua auf Rundreise durch Deutschland

Nachdem Hurrikan Mitch im Jahr 1998 große Teile Mittelamerikas zerstört hat, schlossen sich einige umgesiedelten Familien in Sandino zusammen, um mit eigenen Händen eine Textilfabrik aufzubauen und so Arbeitslosigkeit und extremer Armut in der Region entgegenzuwirken. Die anfänglichen Mühen haben sich gelohnt. Heute sind die Arbeiterinnen selbst Eigentümer der Firma, bestimmen die Arbeitsbedingungen und Löhne und können sich und ihre Familien so durch die Produktion von Textilien aus 100% Bio Baumwolle versorgen. In Nicaragua sind Fabriken wie diese die Ausnahme. In den zahlreichen „Free Trade Zones“ des Landes arbeiten hauptsächlich Frauen unter miserablen Arbeitsbedingungen, sehen sich mit Diskriminierung und Ausbeutung konfrontiert, während ihnen kaum noch Zeit bleibt für ihre Kinder zu sorgen. Die Kooperative „Nueva Vida Fair Trade Zone“ soll ihren Arbeiterinnen ein besseres faires Leben ermöglichen. Wie sie die Kooperative aufgebaut haben und was sie noch erreichen wollen, erzählen einige Mitglieder Interessierten auf ihrer Tour durch Deutschland. Die fünf letzten Stationen sind Münster (8.11.), Göttingen (9.11.), Hamburg (10.11.), Bremen (11.11.) und Berlin (12.11.).

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