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Ein frohes Neues? Feuerwerkskörper aus Kinderarbeit

Noch sind es knappe zwei Monate bis Jahresende, die Regierung Guatemalas muss sich allerdings jetzt schon mit dem kommenden Fest auseinandersetzen. Grund sind die zahlreichen Fabriken, wo die beliebten Feuerwerkskörper hergestellt werden. Deren Produktion läuft jetzt auf Hochtouren – und Tausende Kinder müssen schuften, so schätzt der Vizepräsident des Arbeitsministeriums Rafael Espada. Viele der Kinder erleiden Jahr für Jahr schwere körperliche Schäden und Verbrennungen bei der Herstellung der Raketen und im Umgang mit dem Schwarzpulver. Auch Unfälle sind nicht selten. Die Regierung Guatemalas startete nun ein neues Projekt zur Überwachung und Kontrolle der Produktions-, Verteilungs- und Verkaufsorte von Feuerwerkskörpern. 220 Inspektoren des Arbeitsministeriums werden zusammen mit Technikern und Sicherheitskräften vom 8. November 2010 bis zum 31. Januar 2011 die verschiedenen Standorte besuchen und sich ein Bild von den Arbeitsbedingungen machen, sowie das Gesetz zum Verbot von Kinderarbeit durchsetzen. Es sei eine soziale, moralische und ethische Verpflichtung, die Mädchen und Jungen dort vor Ausbeutung zu schützen, betonte der Leiter des Projekts Mario Illescas. Link zum Artikel (spanisch) – Link nicht mehr abrufbar: 16.06.2015

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