Teilen + unterstützen!

Strengere Kriterien für Diamantenhandel gefordert

Im Rahmen der Kimberley-Process Konferenz in Jerusalem entfachte sich erneut die Debatte über strengere Zertifizierungsregeln für den internationalen Diamantenhandel. Durch das Kimberley-Process Zertifizierungsprogramm der UN soll erreicht werden, dass zukünftig Konflikt- oder Blutdiamanten, durch die sich vor allem Rebellenorganisationen in Bürgerkriegen finanzieren, vom Markt verschwinden. Nun appellieren NGOs an die Vertreter der Konferenz einer Ausweitung der Kriterien auf menschenrechtliche Aspekte zuzustimmen. Auslöser für diese Debatte war eine Entscheidung bezüglich Diamanten aus den Marange- Minen in Simbabwe, welche nach einem vollständigen Verbot 2008, nun teilweise wieder für den internationalen Markt zugelassen wurden. Zwar kann inzwischen sichergestellt werden, dass die Diamanten nicht mehr von Rebellengruppen stammen, dennoch ließe sich beobachten, dass das simbabwische Militär die Diamantenfelder nach wie vor gewaltsman kontrolliere. Ausbeutung, Kinderarbeit und Gewalt könnten auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden, und so sind die Vertreter des Kimberley-Process dazu aufgefordert strengere Richtlinien für den Handel mit Diamanten zu bestimmen. Es müsse verhindert werden, dass der Diamantenkonsum in Europa, den USA oder Asien Menschenrechtsverletzungen in den Herkunftsländern unterstütze. Link zum Artikel Noch ein Artikel zum Thema

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.