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Konsumenten können im Kampf gegen Menschenhandel und ausbeuterische Kinderarbeit wichtigen Beitrag leisten

Im Rahmen des EU-Tags zur Bekämpfung des Menschenhandels letzten Donnerstag betonte Eurídice Márquez Sánchez, im Namen der Internationalen Organisation für Migration (IOM), nochmals wie wichtig es sei Konsumenten und Wirtschaft für die Konsequenzen der Nachfrage nach immer billigeren Allltagsprodukten wie etwa Kleidung und Gemüse zu sensibilisieren. Oft stecke hinter den geringen Produktionskosten ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit oder Menschenhandel.Die Expertin rät zum verantwortungsvollen Einkaufen: „Wertvoll ist besonders die Frage: Was steckt hinter den Dingen, die ich kaufe? Kann ich ausschließen, dass in der Produktion keine Menschen ausgebeutet wurden, etwa durch Kinderarbeit, Hungerlöhne oder fehlende Sicherheitsbestimmungen?“ und verweist dabei auf hilfreiche Gütesiegel wie dem Fair- Trade Logo. Die Konferenz „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ in Wien sollte vor allem darauf aufmerksam machen, dass auch in Europa Menschenhandel, Kinderprostitution und ausbeuterische Arbeitsbedingungen existieren, dies also nicht nur ein Problem der Entwicklungs- und Schwellenländer ist. Konferenz „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ link zur IOM

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