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Mangel an fair gehandelten Produkten in Deutschland

Wenige deutsche Händler sind derzeit bereit, fair gehandelte Produkte vermehrt in ihr Angebot aufzunehmen, kritisiert die Siegelorganisation TransFair. In Deutschland haben fair gehandelte Produkte einen deutlich geringeren Marktanteil als in anderen europäischen Ländern, sagte der Geschäftsführer von TransFair, Dieter Overath. So zum Beispiel in der Schweiz, wo rund die Hälfte der verkauften Bananen aus Fairtrade-zertifiziertem Anbau stammen, in Deutschland liegt der Anteil zum Vergleich unter einem Prozent. Anders auch in Großbritannien, dort haben führende Einzelhandelsketten wie „Marks & Spencer“ bereits ihr gesamtes Kaffeeangebot umgestellt. Somit erzielt Fair gehandelter Kaffee dort einen Umsatzanteil von 20 Prozent, in Deutschland knapp 1,5 Prozent. Erst langsam kommt der deutsche Handel auf den „fairen“ Geschmack, obwohl fair gehandelte Produkte ein wichtiges Werkzeug sind, um Kinderarmut und Kinderarbeit weltweit bekämpfen zu können, so der Vorsitzende der Kindernothilfe, Jürgen Thiesbonenkamp. Heute treffen sich Händler, Lizenznehmer und Produzenten auf der Internationalen Fairtrade-Konferenz in Berlin. Auch die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast tritt dort als Referentin auf. Hier geht’s zum Link




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