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Surinam möchte auf fair trade-Reis umstellen

Die beiden im Norden Südamerikas gelegenen Staaten Surinam und Guyana planen eine fairtrade-Zertifizierung ihrer gesamten Reisproduktion. Dies hätte zur Folge, dass die Bauern einen Mindestpreis für ihren Exportreis erzielen können. Initiator Sieuwnath Naipaul von der Anton de Kom-Universität der Hauptstadt Paramaribo erklärt, dass der Mindestpreis eine Sicherheit darstellt, durch die die Bauern auf jeden Fall ihre Kosten decken können. Obwohl für die Endverbraucher der Preis leicht ansteigt, erhalten sie im Gegenzug Garantien: So wird ohne Kinderarbeit produziert, es werden keine verbotenen chemischen Düngemittel eingesetzt, sondern umweltfreundlich angebaut. Die Bauernorganisation steht der Entwicklung positiv gegenüber, sie erhält für jede Tonne abgelieferten Reis eine Sozialprämie, die dann z.B. in den Bau neuer Schulen investiert wird. Momentan wird noch an der Umsetzung und dem Aufstellen der Mitgliederverzeichnisse gearbeitet, sodass Surinam wohl in zwei Jahren seinen Reis gänzlich fair produzieren wird.  1)

Fußnoten (Hinweise, Quellen, Links)

  1. Link zum Artikel (niederländisch) nicht mehr verüfgbar 19.06.15



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