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Ghana will Kinderarbeit auf Kakaoplantagen minimieren

Nachbesserungen des „Nationalen Programms zur Eliminierung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit auf Kakaoplantagen“ (NPECLC) in Ghana sollen dazu führen,dass bis Ende des Jahres alle 68 kakaoanpflanzenden Distrikte des Landes mit Maßnahmen erreicht werden. Hauptanliegen des Programms ist es, ein auf den lokalen Gemeinden beruhendes Kontrollsystem für Kinderarbeit zu etablieren. Der stellvertretende Minister für Arbeit und soziale Fürsorge, Antwi Boasiako Sekyere verspricht sich von einem solchen Programm, durch eine kontinuierliche Datenerhebung und -auswertung, sowie durch die Berichte der Gemeinden eine langfristige Verhinderung von Kinderarbeit. Das Konzept sieht eine gemeinsame Eigentümerschaft der Gemeinden an den Kakaoplantagen vor,sowie nachhaltige Bewirtschaftung und Mitwirkungsmöglichkeiten auf Gemeindeebene. Diese gemeinsame Kontrolle und Bewirtschaftung solle zur Reduzierung von Kinderarbeit führen. Die Umsetzung gestaltet sich allerdings schwierig,da bis jetzt fast 80% des Budgets für Unkosten aufgewendet wurden und nur 20% zur tatsächlichen Ausführung des Programms. Abhilfe soll durch striktere Strukturierung geschaffen werden, sprich durch regelmäßige Kommunalversammlungen. Stolz ist Boasiako Sekyere jedoch auch auf die Streichung Ghanas in den Bereichen Kakao und Bergbau von der US-Liste der Staaten,die Produkte aus Kinderarbeit vertreiben. Trotz dieser ersten Früchte der Arbeit muss noch viel getan werden,um die Bedingungen der Kinder weiter zu verbessern,gerade im Fischereisektor liegt noch vieles im Argen. Link zum Artikel

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