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Unicef: Kinder die größten Verlierer der Finanz- und Wirtschaftskrise

In dem kürzlich veröffentlichten UNICEF Jahresbericht 2010 stellte das Kinderhilfswerk fest, dass Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern zu den größten Verlieren der globalen Wirtschaftskrise gehören. Armut, Hunger und Krankheiten seien in großem maße angestiegen, was ein Erreichen der Milleniums- Entwicklungsziele stark erschwere und viele Kinder in Ausbeutung und Abhängigkeit treibe. Allein im Jahr 2010 sei die Zahl der Menschen die in extremer Armut leben um 64 Millionen angestiegen. Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus sagte dazu: „Wenn Milliarden verfügbar sind, um Banken zu retten, Unternehmen zu stabilisieren und Subventionen für technische Entwicklungen zu gewähren, dann darf die finanzielle Unterstützung für die ärmsten Kinder nicht verringert werden. Gerade hier haben wir die Gewissheit, dass Mittel für Ernährung, Bildung und Gesundheit einen hohen Ertrag bringen: für die Kinder und die Länder, in denen sie aufwachsen. Wir brauchen einen Aufschwung mit menschlichem Gesicht“ Der gesamte Bericht ist als Taschenbuch im Fischer-Verlag erschienen und über den Buchhandel zu beziehen. Quelle

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