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Botswana und UNICEF wollen Kinderhandel bekämpfen

Die botswanasche Regierung hat in Zusammenarbeit mit UNICEF und ChildLine eine Kampagne zur Vorbeugung und Bekämpfung von Kinderhandel in Botswana gestartet. Durch die Kampagne soll sowohl Bildung für Kinder stärker ermöglicht werden, als auch der Kinderhandel im Land bekämpft werden. Indem man das Bewusstsein der Kinder stärkt, sollen diese dazu gebracht werden, potentielle Kinderhändler zu erkennen und sich vor ihnen zu schützen. Botswana ratifizierte bereits verschiedene internationale Instrumente, um den Kinderhandel zu bekämpfen. So ratifizierte das Land die UN-Kinderrechtskonvention, das Palermoprotokoll und die ILO-Konvention Nr.138 und die Konvention Nr.182 über die schlimmsten Formen von Kinderarbeit. Die Kampagne ist von großer Bedeutung, da Botswana eine Durchgangsstation für Kinderhändler aus anderen Ländern darstellt. Auch große Ereignisse wie die WM in Südafrika haben in der Vergangenheit oft dazu geführt, dass die Nachfrage nach Sex stieg und damit der Kinderhandel zunahm. Die botswanaschen Behörden haben nach eigenen Angaben während der WM die Zahl der Polizisten am Flughafen erhöht, um den Kinderhandel zu erschweren und zu bekämpfen. Link zum Artikel: Child trafficking campaign launched

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