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Abkommen gegen Kinderarbeit in Haiti

Brasilien und die USA haben sich im Kampf gegen Kinderarbeit in Haiti zusammengeschlossen und die erste “Dreiecks-Vereinbarung” über Nord-Süd-Süd-Kooperation geschlossen. Die Vereinbarung wurde mit Unterstützung der ILO unterzeichnet. Sie betont die Wichtigkeit, Kinderarbeit in Haiti abzuschaffen und vorzubeugen und die Einhaltung internationaler Standards zu überwachen, vor allem in der Zeit nach dem schweren Erdbeben am 12. Januar 2010.Sie soll Maßnahmen der haitianischen Behörden und der Gesellschaft unterstützen. Dabei soll insbesondere die Erfahrung Brasiliens im Kampf gegen Kinderarbeit eingebracht werden. Die „Dreiecks-Vereinbarung“ beinhaltet Aktivitäten, um Kinderhandel, sexueller Ausbeutung und Kinderarbeit, speziell auch bei den Wiederaufbauarbeiten an Gebäuden und Straßen, vorzubeugen. Die Ziele der Vereinbarung korrelieren mit den Zielen der ILO in Haiti und bauen auf bereits existierenden Aktivitäten gegen Kinderarbeit auf.

 

Die Beteiligung Brasiliens ist Teil der Verpflichtung der brasilianischen Regierung und der ILO,Süd-Süd–Kooperationen voranzutreiben. Am 15. Juni unterzeichneten Brasilien und die ILO auch eine Vereinbarung über ein Projekt für soziale Sicherheit in Osttimor und über Projekte gegen Zwangsarbeit in Lateinamerika und Afrika.

 

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