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Handel mit der Ware „Kind“

Der Beweggrund sein eigenes Kind wie eine gewöhnliche Ware zum Verkauf anzubieten kann individuell sein, doch die Auswirkungen auf das Kind lassen sind nicht abschätzen und sind leider zumeist tief-traumatisierend. Laut Unicef werden jährlich rund 1,2 Millionen Kinder weltweit von ihren Eltern verkauft. Diese handeln zumeist nicht aus Geldgier, sondern aus Verzweiflung, Not und Armut. Was mit den Kindern nach dem Verkauf geschieht, wissen die Eltern nicht. Oft ist ausbeuterische Kinderarbeit die naheliegende Zukunft: Hausangestellte, Arbeiter in der Landwirtschaft oder sexuelle Ausbeutung. Oft wird auch mit dem Verkauf ein langwieriger Adoptionsprozess umgangen, damit ihr Kind – so die Hoffnung der Eltern – schneller in einer wohlhabenden Familie aufwachsen kann. Umgekehrt gibt es aber auch Familien die gezielt ins Land fahren, um dort ein Kind zu erwerben, um so Kosten und Zeit einer gängigen Adoption zu sparen. Am häufigsten sind Kinder aus Asien, Osteuropa, Westafrika und Haiti betroffen. Problematisch kommt hinzu, dass die ansässige Polizei oftmals der Korruption verfallen ist und einfach wegsieht. Unicef sieht Handlungsbedarf und baut daher die Betreuung für die Opfer des Menschenhandels weiter aus. Link zum Artikel: Verwaist und verkauft

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