Pakistan aktiv

Auf Initiative des Arbeitsministers Amir Nawab, sollen im Sindh, einem von vier pakistanischen Provinzen, nun gezielte Schritte eingeleitet werden, um die Situation der Kinderarbeit in Pakistan zu überprüfen und zu verbessern. Die Regierung will in einem Pilotprojekt eines der 23 Distrikte zur „Kinderarbeits-Freizone“ erklären und diese später auf den ganzen Sindh ausdehnen. Der Sindh baute als die erste Provinz Pakistans, in Zusammenarbeit mit der ILO, eine „Arbeitseinheit der Provinz“ auf, was letztendlich zur völligen Ausrottung von Kinderarbeit führen soll. Hierfür sollen auch die Arbeits- und Lebensbedingungen insgesamt verbessert werden, da laut Nawab die Armut der Eltern der häufigste Grund für Kinderarbeit ist. Eine generelle soziale Sicherheit für die Menschen, sowie eine Verbesserung des Bildungs- und Gesundheitszustandes sind der Schlüssel um die „Kinderarbeits-Tür“ fest abzuschließen. Die pakistanische Politik hat bereits begonnen zu Handeln: sie verbot Arbeitsverhältnisse mit Kindern in allen bedenklichen Industriebereichen und bezahlt Abgaben für die soziale Sicherung von Arbeiterinnen. Nach Abschluss aller noch umzusetzenden Punkte geht die Provinz, laut Arbeitsminister, gestärkt aus der Situation hervor und ist bereit auch andere Probleme der dort lebenden Menschen anzugehen.

Der Artikel der “Regionaltimes” ist leider nicht mehr verfügbar.

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