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Häusliche Kinderarbeit in Pakistan bleibt ungeahndet

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Die Gesellschaft zum Schutz von Kinderrechten (Sparc) regt an, daß die pakistanische Regierung durch ein effektives Eingreifen helfen kann, die Menschen daran zu hindern, Kinder zu Hause anzustellen. „Es ist Zeit, daß das Parlament häusliche Kinderarbeit durch Gesetze verbietet und diese auch anwendet“, so Kashif Mirza von der Sparc. In Pakistan ist es nicht unüblich, daß Eltern ihre Kinder mit in die Stadt bringen, damit sie dort in fremden Häusern arbeiten gehen können. Diese Kinder müssen dort meist zu ungeregelten Zeiten arbeiten und haben kaum Zeit, Pausen zu machen. Es wird angenommen, daß die Zahl der Kinder, welche durch ihre erwachsenen Arbeitgeber körperlich missbraucht werden, „bis in die Millionen reiche“, so Mirza. Pakistan hat die UN-Konvention über die Rechte von Kindern unterzeichnet und ist somit verpflichtet, Kinder mit Bildung, Sicherheit und ausreichend Gesundheitseinrichtungen zu versorgen. Auch die ILO-Konvention, die es Kindern erlaubt, ab dem Alter von 15 Jahren zu arbeiten, gilt in Pakistan. Dennoch gibt es von Regierungsseite her wenig Anstrengungen, sich häuslicher Kinderarbeit aktiv entgegenzustellen. „Das Land ist nun aufgefordert, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen“, so Mirza. Link zum Artikel auf Englisch

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