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Schmuck ohne Kinderarbeit

Von außen ist der Unterschied nicht zu erkennen, doch an Jörg Eggimanns Schmuck klebt kein Kinderschweiß! Der schweizerische Goldschmied erhielt unlängst den Swiss Ethics Award, da in seinem kleinen Atelier in Bern ausschließlich Gold, Silber und Edelsteine aus fairem Handel verarbeitet werden. Damit stellt er eine Ausnahme in seiner Branche dar, da leider zumeist Rohstoffe aus Raubbau und menschlicher Ausbeutung verwendet werden. «Ich bin mit Leibe und Seele Goldschmied, aber nur, wenn ich mit Materialien unbedenklicher Herkunft arbeiten kann», so Eggimann. Über einen deutschen Geologen ist es ihm möglich, Edelsteine und -metalle aus Fair Trade Quellen zu beziehen. Leider stellt sein menschen- und umweltwürdiges Verhalten noch einen Sonderfall dar, da der Bedarf an Rohstoffen derzeit nicht durch die fairen Quellen gedeckt werden kann. Dennoch könnte durch ein Umdenken in der Schmuckbranche Druck auf die Minenbetreiber ausgeübt werden und sie zu fairem Handeln zwingen. Als Kunde muss man für fairen Schmuck längere Wartezeiten und höhere Preise in Kauf nehmen, doch was ist das im Vergleich zu einem reinen Gewissen und eventuell einem Kinderlachen mehr auf dieser Welt. Link zum Artikel: Berner Goldschmied schwimmt gegen den Strom

Ein Gedanke zu „Schmuck ohne Kinderarbeit“

  1. Das größte Verbrechen ist, Kinder arbeiten zu zwingen. Ich finde die Initiative sehr schön. Die ganze Welt muss über dieses Problem wissen.

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