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Mahnruf der Unicef in Lateinamerika

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In Lateinamerika gibt es derzeit einen Mahnruf der Unicef: „Die Mehrheit der Armen sind Kinder und die Mehrheit der Kinder sind arm!“ Durch die aktuelle Wirtschaftskrise sind vor allem die Kinder betroffen. 2009 stieg die Zahl der Armen um 9 Millionen an. Ebenso stieg die Zahl der arbeitenden Minderjährigen. Man schätzt, daß in Lateinamerika 11% der Kinder unter 14 Jahren arbeiten. Hinzu kommt, daß sich Kinder mittlerweile weiteren Risiken aussetzen, wie der Fettleibigkeit und dem Tabakkonsum. In Mexiko beispielsweise wird geschätzt, daß knapp 40% der Schulkinder ein Problem mit Übergewicht haben – Tendenz steigend. In Argentinien geht man von ähnlichen Zahlen aus. Desweiteren sehen sich immer mehr Kinder mit schädlichem Rauch konfrontiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zusammen mit der Gesundheitsorganisation für Lateinamerika ermittelt, daß fast 700 Millionen Kinder Tabakrauch einatmen müssen. Tabak tötet jährlich 5 Millionen Menschen, während das Passivrauchen für den Tod von 600.000 Personen verantwortlich ist. Link zum Artikel auf Spanisch

3 Gedanken zu „Mahnruf der Unicef in Lateinamerika“

  1. Mich würde mal interessieren wie der Zusammenhang zu erklären ist, dass die Leute zwar auf der einen Seite arm aber auf der anderen Seite ihre Kinder fettleibig sind. Könnten natürlich unterschiedliche Leute bzw. Kinder sein oder hängt das einfach damit zusammen, dass selbst arme Leute ihre Kinder falsch ernähren bzw. ungesunde Nahrung einfach deutlich billiger ist als gesund???

    1. Es hängt sicher damit zusammen, daß gesunde Ernährung in den meisten Fällen auch mehr kostet. Dennoch bezieht sich der zweite Teil des Berichts nicht ausschließlich auf Kinder aus ärmeren Verhältnissen, sondern generell darauf, daß Kinder sich heutzutage immer mehr mit dem Problem der Fettleibigkeit auseinandersetzen müssen.

      1. Daran sind aber leider nicht unbedingt die Kinder schuld, sondern deren Eltern die die Kinder schlecht informieren und sich auch selbst wenig um Ernährung Gedanken machen. In armen Ländern sicher auch weil sie einfach nicht die Zeit dazu haben…

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