Rotes Kreuz startet Fotoausstellung zur “Menschlichkeit im Krieg”

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Ein neue Ausstellung namens “Humanity in War” zieht bereits große Menschenmengen an. Die Ausstellung, die derzeit in Genf stattfindet, soll Besuchern nicht nur die Schrecken des Krieges näherbringen, sondern auch die Menschlichkeit derer, die in diese Kriege unfreiwillig verwickelt sind. Dabei werden 150 Jahre Konflikt dokumentiert, größtenteils mit Fotos aus dem Archiv des Roten Kreuzes, das letztes Jahr seinen 150sten Geburtstag feierte. Heutzutage ist die große Mehrheit derjenigen, die in Kriegen zu Tode kommen, nicht diejenige in Uniform, sondern die Zivilbevölkerung. So gibt es Fotos eines jungen Mädchens in Liberia, das als Kindersoldatin rekrutiert wurde und Waffen, fast größer als sie selbst, trägt. Ein weiteres Foto zeigt zwei Jungen in Ruanda, die ihren Eltern entrissen wurden, bei dem Versuch, sich gegenseitig zu trösten. Und es gibt ein Bild eines Mädchens aus der Demokratischen Republik Kongo, ein Beispiel für ein Opfer sexueller Gewalt. Mit solch ausdrucksstarken Fotografien hofft das Rote Kreuz, Menschen zu motivieren, mehr im Kampf gegen kriegerische Auseinandersetzungen zu unternehmen. Link zum Artikel auf Englisch

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