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Britische BMA drängt auf das Ende von Kinderarbeit bei der Herstellung von Operationsbesteck

Die British Medical Association (BMA) hat die gefährlichen Umstände aufgezeigt, die bei der Herstellung von Operationsbesteck in Pakistan herrschen. Diese Werkzeuge werden vom National Health Service (NHS) erworben, den es in England, Schottland und Wales gibt. Zu Beginn der zweiwöchigen Fairtrade Fortnight forderte die BMA die schottische NHS auf, neue Richtlinien bezüglich einer moralisch einwandfreien Beschaffung zu formulieren. In England wird in Kooperation zwischen BMA und NHS bereits an solchen Richtlininen gearbeitet. Nun ist die schottische Regierung aufgefordert, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen. Link zum Artikel auf Englisch
Dr. Mahmood Bhutta, Berater bei der BMA, gibt zu bedenken, daß die NHS derzeit Produkte bezieht, die unter problematischen Bedingungen hergestellt werden. In Pakistan beispielsweise müssen Arbeiter bei der Herstellung von Operationsinstrumenten sieben Tage die Woche bis zu 12 Stunden täglich arbeiten. Einige von ihnen erleiden dabei schwerwiegende Verletzungen, die auf die unzureichenden Gesundheits- und Sicherheitsstandards zurückzuführen sind. „Es wirkt pervers, daß Arbeiter auf der ganzen Welt ihr Leben riskieren, um uns mit Ausrüstung zu versorgen, die britische Leben retten soll“, so Bhutta. Er fügt hinzu: „Wir wollen zusammen mit der NHS und der Industrie für positive Veränderungen sorgen. Bei Fair Trade geht es nicht nur um die Produkte, die wir selbst beschaffen, sondern auch um jene, die in unserem Namen bezogen werden.“




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