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Teppiche ohne Kinderarbeit: Goodweave-Siegel

Auf der Teppichmesse Domotex in Hannover stellt Rugmark International das neue GoodWeave-Siegel vor, welches die Zertifizierung von Teppichen ohne Kinderarbeit um strengere ökologische und soziale Standards erweitert. Kinderarbeit ist in den Teppichindustrien Nepals und Indiens weit verbreitet. Nina Smith, Geschäftsführerin von Rugmark: „Ausbeutung passiert häufig an Orten, an denen abhängig Beschäftigte keine Rechte haben; Umweltverschmutzung und Plünderung natürlicher Ressourcen passiert dort, wo die Menschen keine Möglichkeit besitzen, auf andere Art ihr Leben zu gestalten.“ Das neue GoodWeave-Siegel, ein stilisierter goldener Teppichknoten auf blauem Grund, soll künftig zum Standard in der Teppichproduktion werden und langfristig Kinderarbeit auf null reduzieren. Ein weiteres Ziel, das auch schon durch das Rugmark-Siegel seit seiner Einführung 1995 angestrebt wurde, ist die Ausbildung ehemaliger Kinderarbeiter und ihre soziale Wiedereingliederung. Um die Standards nicht nur transparent, sondern auch glaubhaft zu machen, wird es neben unabhängigen, regelmäßigen Kontrollen auch für Vertreter anderer Kinderrechtsorganisationen Zugangsmöglichkeiten zu den Manufakturen geben. Lizenz- und Zertifizierungsgebühren sowie ein Registriercode sollen Siegelfälschung verhindern. Link zum Artikel Link zur Website von GoodWeave – nicht mehr verfügbar

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