Madagaskar: Armut zwingt 2 Millionen Kinder zu harter Arbeit

ANTANANARIVO, Madagaskar. Seit Januar stieg die Armut des Landes dramatisch an. Ursache ist die derzeitige sozioökonomische Krise, hervorgerufen durch den Sturz des ehemaligen Präsidenten Marc Ravalomanana. Seit dem ist die Anzahl der arbeitenden Kinder um 25 Prozent gestiegen. 2 Millionen Kinder unter 15 Jahre arbeiten täglich anstelle sich auf die Schule zu konzentrieren, so ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). In Ambalakely, eine kleine Stadt im Süden der Insel, arbeiten mehrere hundert Kinder in Steinbrüchen um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Viele arbeiten aber auch als Hausmädchen oder in der Fischindustrie, obwohl Kinderarbeit gegen internationale Gesetzte verstößt. Obwohl Madagaskar 2000 einen internationalen Vertrag der ILO unterzeichnete und 2007 Gesetzte erließ, die jegliches Arbeiten von Kindern unter 15 Jahren verbietet. Bisher wurde jedoch noch niemand für das Einstellen von Kindern zur Rechenschaft gezogen. Link zu Inter Press Service

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