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Amerikanischer „Labor Day“

Der amerikanische „Labor Day“, der seit 1982 als arbeitsfreier Tag gefeiert wird, fiel dieses Jahr auf den 07.September. Es ist ein Feiertag, an dem man an die hart erkämpften Arbeitsrechte, wie beispielsweise Wochenenden, Urlaubstage, Gesetze gegen Kinderarbeit, Rente, soziale Sicherheit und einige andere denken soll. Die Anstrengungen der Industriearbeiter, welche gegen Unterbezahlung, Überarbeitung und niedere Bildungsstandards gekämpft haben, sollen somit gewürdigt werden. Es sind Rechte, die heute in den Industriestaaten garantiert sind; Rechte, die sich in vielen anderen Ländern der Welt noch nicht durchgesetzt haben. In diesem Zusammenhang geht Cassandra Clifford, „DC Human Rights Examiner“, auf ausbeuterische Kinderarbeit ein, welche sie als moderne Form der Sklaverei ansieht. Außerdem thematisiert sie das Kaufverhalten der Amerikaner und verweist auf die Arbeitsbedingungen in der Produktionskette. Cassandra Clifford will darauf aufmerksam machen, dass Kinderarbeit nicht nur in ärmeren Ländern ein Thema ist, sonder sich illegal auch in Industriestaaten ausbreitet, wie beispielsweise in Fällen der Kinderprostitution und –pornografie. Somit wird der amerikanische „Labor Day“ immer mehr auch als Anlass gesehen, die globale Problematik des Ungleichgewichts von Menschenrechten zu betrachten, anstatt nur auf die Anstrengungen amerikanischer Industriearbeiter in der Vergangenheit zu verweisen. Link zu SpaceRef, Link zu „The Salt Lake Tribune“ (Link nicht mehr verfügbar)

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