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Wirtschaftskrise fördert die Zunahme sexueller Ausbeutung

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern in Mexiko nimmt zu. Laut Mayra Rojas Rosas, Direktorin von Infancia Común, ist dies eine direkte Folge der steigenden Armut im Land. Gemäß offizieller Studien leben 60% der „armen“ Bevölkerung am Existenzminimum, was wiederum große Risiken für die Kinder in diesen Schichten bedeutet. In Argentinien beispielsweise haben sich nach der großen Finanzkrise von 2002 die Zahlen der Kinder, die sexueller Ausbeutung ausgesetzt sind, verdoppelt. Betrachtet man das als Musterbeispiel, liegt die Schlußfolgerung nahe, daß Notlagen, Hunger und der Überlebenskampf viele Menschen in die sexuelle Ausbeutung drängen. In Mexiko sind die betroffenen Gebiete insbesondere die Grenzregionen im Norden und im Süden des Landes, die Gebiete also, in denen das größte Touristenaufkommen herrscht. „Das ist eine Problematik, die mittlerweile zum Normalzustand geworden ist und die wir auf die eine oder andere Art gesellschaftlich akzeptieren.“ behauptet Mayra Rojas. Dies erklärt das Fehlen von gerichtlichen Strafen gegen die „Konsumenten“ und die Notwendigeit einer Änderung des Strafgesetzbuches. „…man müßte das ändern und stärker sanktionieren, damit wir als Gesellschaft diese sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen nicht mehr tolerieren.“ fügt Rojas hinzu. Link zum Artikel

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