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Internet-Kinderpornografie in Japan

Die Polizei in Japan hat im ersten Halbjahr dieses Jahres 382 Fälle von Kinderpornografie aufgedeckt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl damit um mehr als 72%. Opfer waren 280 Kinder unter 18 Jahren, so die nationale Polizeibehörde. Der Besitz von obszönen Abbildungen von Kindern ist in Japan erlaubt. Produktion und Vertrieb von Kinderpornos sind verboten. Mit dieser Gesetzeslage steht Japan weltweit in der Kritik. Schärfere Gesetze gegen Internet-Kinderpornografie wurden zwar diskutiert, jedoch löste sich das Unterhaus, das in diesem Fall maßgeblicher Entscheidungsträger wäre, vor kurzem auf. Neuwahlen sind für Ende dieses Monats angesetzt. Link zu Swissinfo

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