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Dominikanische Republik: Schule statt Kinderarbeit

Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern stellt Kinderarbeit auch in der Dominikanischen Republik ein schwerwiegendes Problem dar. Im Jahr 2000 arbeiteten rund 434.000 dominikanische Kinder und Jugendliche, oft unter schlechten Arbeitsbedingungen. Obwohl 90 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen in der Schule eingeschrieben sind, verfügen sie häufig über einen Schulrückstand von 2 Jahren in der Altersgruppe der 5 bis 17 jährigen. Seit 1997 versucht die Regierung in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und nationalen Organisationen die Situation zu verbessern. Bis heute konnte so die Zahl arbeitender Jugendlicher um 150.000 verringert werden. Das „Programa Solidaridad“ beispielsweise unterstützt betroffene Familien durch finanzielle Beihilfen von 150 dominikanischen Pesos pro Kind, die es den Eltern ermöglichen, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Link zur Zeitung El nacional (spanisch)

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