Unicef warnt vor steigender Kinderarmut durch Finanzkrise

Laut UNICEF Deutschland wird die Zahl der von extremer Armut betroffenen Kinder durch die Finanzkrise stark zunehmen. Im Vorfeld des G8 Treffens in Rom diesen Juli ruft die Kinderschutzorganisation dazu auf, besonders auf die Bedürfnisse der betroffenen Kinder einzugehen. Durch die Krise sei nach einer Schätzung von UNICEF allein in Asien die Anzahl von unterernährten Menschen von 300 Millionen auf 400 Millionen gestiegen. Nicht nur aus humanitären Gründen muss in die Zukunft der Kinder investiert werden. Auch für die wirtschaftliche Zukunft der Länder sei dies essentiell. UNICEF fordert, dass die betroffenen Länder Frühwarnsysteme für Armut und Unterernährung einführen und mit staatlichen Investitionen ihre Gesundheits- und Bildungssysteme verbessern. Außerdem solle die Finanzkrise von den industrialisierten Ländern nicht als Vorwand genommen werden, ihre Entwicklungshilfe zu verringern. Die Einhaltung der Milleniumsziele dürfe nicht aus den Augen verloren werden.

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