Chile: Abkommen zwischen Regierung und Arbeitnehmerverbänden kommt zustande

Kinderarbeit in ihrem Land aus. Dies wurde während des Seminars „Chile ohne Kinderarbeit“ verkündet, welches von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) organisiert wurde. Auslöser war gewesen, dass derzeit in Chile Kinder zwischen 15 und 18 Jahren arbeiten.
Nach chilenischem Recht dürfen sie aber lediglich leichte Arbeit aufnehmen, die nicht ihre Gesundheit gefährdet, unter Aufsicht eines Elternteils abläuft und müssen nachweisen, dass sie eine Schule besuchen. Laut dem unterzeichneten Dokument, ist die geeigneteste Methode um Kinderarbeit zu begegnen, das Schaffen adäquater Bedingungen, unter denen Firmen nachhaltig Stellen etablieren können. So könne ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung eine feste Anstellung erlangen. Zudem wird betont, wie wichtig es sei, dass sich Regierung, Gewerkschaften und Arbeitnehemnerverbände gemeinsam für die Rechte jeglicher Arbeiter des Landes einsetzen. Während des Seminars hat die ILO vor Hunderten von Delegierten verschiedenster Organisationen und Firmen verkündet, eine Reihe von Ratgebern für Arbeitgeber herauszubringen, die der Unterstützung zum Kampf gegen Kinderarbeit dienen. So sollen im Rahmen des Abkommens, private und öffentliche Initiativen unterstützt werden, die gemeinsam Chile in eines der ersten Länder Lateinamerikas verwandeln, die ohne Kinderarbeit wirtschaften. Die Arbeitsministerin Claudia Serrano betonte dazu, wie wichtig dieses Thema tatsächlich für die Regierung Chiles, unter der Presidentin Michelle Bachelet, sei. Link zum Artikel (spanisch)

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