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Zur Förderung der Mädchen in El Salvador

In El Salvador arbeiten 73 Tausend Kinder, davon sind 18 Tausend Mädchen. Zeit für die Schule bleibt ihnen nicht. Neuste Studien der International Labor Organisation (ILO) spiegeln die Vorteile wieder, die sich aus der Förderung der Mädchen ergeben. Zum Beispiel ist bei gebildeten jungen Frauen die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie später höhere Löhne verdienen, zu einem späteren Zeitpunkt heiraten und weniger Kinder bekommen, die dann auch gesünder sind. Entwicklungstechnisch von Vorteil ist, dass von diesen Frauen dann zumeist mehr Anstrengungen zur Bildung ihrer eigenen Kinder unternommen werden, welches sehr wirksam ist und Kinderarbeit in der Zukunft mindert.
El Salvador hat bis dato eine beachtliche Minderung der Rate arbeitender Kinder zwischen fünf und 17 Jahren erzielt. Dies belegen folgende Messwerte: 2004 arbeiteten insgesamt 18,803 Kinder auf den Rohrzuckerplantagen (12,380), beim Fischen (5,578) und in der Müllentsorgung (845). Vier Jahre danach in 2008, belief sich diese Zahl auf eine Gesamtheit von lediglich 6,926 Kindern, davon 3,469 auf den Rohrzuckerplantagen, 2,825 beim Fischen und 632 in der Müllentsorgung. Trotz des Erfolgs, widmete die ILO diesen Internationalen Tag gegen Kinderarbeit den Mädchen. Laut Vertretern der ILO in El Salvador belegen Studien nämlich, dass Mädchen die arbeiten sich in einer weitaus verwundbareren und komplizierteren Situation befinden, als die Jungen. Sie merkten ebenfalls an, dass in einigen Ländern, El Salvador mit inbegriffen, minderjährige Mädchen in verschiedensten Sektoren arbeiten, oftmals in den schlimmsten, die es überhaupt gibt. Die Aufgaben, die sie erfüllen sind überwiegend im Haushalt und unentgeltlich und umfassen zumeist das Kochen, Puzten und Einkaufen. Zu diesen explizit wahrnehmbaren Aufgaben kommen allerdings noch Problematiken wie sexuelle Ausbeutung hinzu. Laut einer Studie der ILO liegt die Quote derer, die nicht in ein Fall der Kinderprostitution eingreifen würden bei 38,8%. Trotz zahlreichen Erfolgen erschwert dies die Situation erheblich.

Link zum Artikel (Spanisch) – nicht mehr verfügbar

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