Cocobod will Kinderarbeit in Ghana abschaffen

1,2 Mio. Cedis (das entspricht in etwa 1 Mio. Euro) stellt Cocobod, eine Organisation, die den Kakaoanbau an der Elfenbeinküste unterstützt, zur Verfügung, um in 36 Kakaoanbaugebieten des Landes ausbeuterische Kinderarbeit abzuschaffen. Ein Teil des Geldes diene der Ausbildung von Kindern, die dieser Form von Ausbeutung auf Kakaofarmen ausgesetzt seien. Dies berichtete der Geschäftsführer von Ghana Cocoa Board (Cocobod), Tony Fofie, auf der Eröffnungsveranstaltung im Zuge eines Trainingsprogramms, das der Kontrolle und Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaoindustrie dient. Organisiert wird das Program vom Arbeits- und Wohlfahrtsministerium. Bis Ende des Jahres sollen 47 Kakaogebiete unter das Aufklärungsprogramm fallen. Ökonomische Erfolge und Ertragsreichtum auf nachhaltiger Basis hängen maßgeblich vom Einsatz moderner Technologien ab, so Fofie. Die Fortschritte in der Kakaoproduktion in den vergangenen vier Jahren seien durch verbesserte Techniken, produktionssteigernde Programme, wie Schädlingsbekämpfung und Einsatz von Düngemitteln, sowie lukrative Produktionspreise erreicht worden – nicht durch Kinderarbeit! Das Ziel eines nationalen Programms zur Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaoproduktion sei es, nach und nach regionale Kontrollsysteme einzuführen, um langfristig eine Veränderung von Verhaltensweisen und Denkansätzen auf Gemeindeebene zu erreichen.

Link zum Artikel (englisch)

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