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Petition gegen Ausbeutung von Tabakarbeitern in Malawi

Die deutsche Kampagne "Rauchzeichen!" übergab am heutigen Montag eine Petition der malawischen Regierung, in der die Behörden aufgefordert werden, die Rechte von malawischen Tabakarbeiterin und -pächtern zu schützen. Das Schuldknechtschaftssystem ("Tenany Labour"), das die arbeitsrechliche Situation auf den Tabakfeldern in die Nähe moderner Sklaverei rücke, solle umgehend abgeschafft werden. Malawi bezieht etwa 70% seiner Exporterlöse aus dem Tabakanbau. Malawischer Tabak befindet sich in allen großen Zigarettenmarken. Nachforschungen von malawischen Organisationen und internationalen Wissenschaftlern haben ergeben, dass die etwa 500.000 Tabakpächter im Land in der Regel keine schriftlichen Verträge und kaum oder keinen Zugang zu lebensnotwendigen Gütern wie sauberem Trinkwasser, adäquater Unterkunft und ausreichender Nahrungsversorgung haben. Die Petition wurde von der deutschen NGO Blue 21, die die Kampagne "Rauchzeichen!" betreibt, zusammen mit der malawischen TabakpächterInnen-Gewerkschaft TOTAWUM initiiert und wird von diversen malawischen Organisationen mitgetragen.
Link zur Pressemitteilung von "Rauchzeichen!"
Link zur Petition




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