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Mars will langfristig auf fair produzierten Kakao umsteigen

Der Schokoladenriese Mars plant eine mehrjährige und länderübergreifende Zusammenarbeit mit Rainforest Alliance: Ab dem Jahr 2020 sollen jährlich 100.000 Tonnen zertifizierter Kakao in der Marsproduktion verarbeitet werden. Neben der Rainforest Alliance gibt es eine Reihe weiterer Initiativen, mit denen Mars auf globaler Ebene zusammenarbeitet. Um seinen gesamten Kakaobedarf zertifizieren zu lassen, setzt sich Mars für eine Änderung der Kakaoanbaupraktiken ein. Das International Labor Rights Forum, ILRF, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Arbeitsbedingungen zu überwachen, bleibt skeptisch. Es erkennt zwar die Bemühungen um Nachhaltigkeit an, behauptet aber, die Rainforest Standards entsprächen nicht in aller Konsequenz strengen Nachhaltigkeitsanforderungen und fordert weitere Schritte in Richtung Fairtrade: „ Diese Ankündigung versichert nicht ausreichend, dass in der globalen Produktionskette Arbeiter nicht ausgebeutet werden“, so Bama Athreya, Direktorin des ILRF. „Wir haben seit 2001 Schokoladenunternehmen aufgefordert, Fairtrade zu unterstützen und wir ermutigen Mars[…] weiterzugehen und einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaofarmern zu leisten.“ Nachdem über Jahre hinweg Schokoladenunternehmen argumentiert hatten, es sei unmöglich, ein Zertifizierungsprogramm auf Produktions- und Kooperationsniveau einzurichten, bedeute die Allianz zwischen Mars und Rainforest nun aber einen weiteren wichtigen Meilenstein in Richtung Nachhaltigkeit in der Kakaoproduktion. 1)

Fußnoten (Hinweise, Quellen, Links)

  1. Link zum Artikel nicht mehr abrufbar – 09.01.14



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