Neueste Studien zeigen: Kinderhandel nach Großbritannien nimmt zu

Der Handel mit Kindern aus Entwicklungsländern nach Großbritannien nimmt zu. Die Opfer stammen meist aus Asien, Afrika und dem Mittleren Osten. Britische Häfen und Flughäfen sind in zunehmenden Maße von illegaler Einschleusung betroffen. Zwischen April 2008 und dem Jahresende wurden allein über 400 Kinder aus Afghanistan und 200 Kinder aus Afrika von den Behörden aufgegriffen. Man vermutet, dass die Kinder sexuell ausgebeutet oder als Dienstmädchen missbraucht werden sollen. Nachdem sie in die Obhut der Behörden gelangt sind, kommt es in einem von acht Fällen zu Vermissten: Die Kinder verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen. Dahinter wird ein kriminelles Netz der Kinderhändler vermutet. Hilfsorganisationen kritisieren, dass die Auffangmöglichkeiten gering sind und die Behörden zu wenig Verantwortung und Engagement zeigen. In Kent, wo zahlreiche verschleppte Kinder ankommen, gibt es nur ein Zentrum mit einer Kapazität, zwei Dutzend Kinder aufzunehmen. „Wir sind natürlich betroffen angesichts der Situation. Wir tun alles mögliche, um das zu verhindern“, so Leyland Ridings, Kabinett-Mitglied für Kinder, Familie und Bildung. Link zum Artikel (englisch)

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