Deutschland hinkt hinterher

Schon 1992 hat Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Um die Umsetzung dieser zu überwachen, hat sich ein nationales Bündnis aus über hundert Oraganisationen, Verbänden und Institutionen zusammengeschlossen. Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), Schirmherr des Bündnisses, kritisiert jedoch das mangelhafte Engagement von Bund, Ländern und Kommunen, „Kinderrechte als Richtschnur für Politik und Verwaltungshandeln zu sehen“. Beispielhaft dafür sieht er die Verzögerung des deutschen Staatenberichts an den UN-Ausschuss für Kinderrechte, der alle fünf Jahre fällig ist. Die Vereinigung der Kinderorganisationen setzt sich unter anderem auch für eine unabhängige Institution auf Bundesebene ein, deren Aufgabe die Überwachung der Kinderrechtsumsetzung sein soll. Das Bestreben wird von der UN unterstützt. Auch eine Forderung nach der Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung wird laut. Denn noch seien z.B. Flüchtlings- und Immigrantenkinder in unserer Gesellschaft benachteiligt.1)

  1. Link zum Original-Artikel nicht mehr aufrufbar: 02.04.2014 []
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