Im Sudan drohen Engpässe in der humanitären Versorgung

Nach der Ankündigung von Sudans Staatschef al-Baschir, binnen eines Jahres alle ausländischen Hilfsorganisationen des Landes zu verweisen, unternimmt UNICEF nun Anstrengungen zumindest die elementarsten Hilfen zu leisten. Das Kinderhilfswerk geht davon aus, dass es vor allem beim Trinkwasser, und bei der Gesundheits- und Nahrungsversorgung zu Engpässen kommen wird. Vor allem in der Krisenregion Darfur wird es durch den Wegfall der Hilfsorganisationen zu enormen Versorgungslücken in der Bevölkerung kommen. Hier wurden geschätzte 2,7 Millionen Menschen in den letzten vier Jahren aus ihren Häusern vertrieben, rund die Hälfte davon sind Kinder. Diesen Menschen droht nun der Ausbruch von Hungersnöten und Krankheiten wie Cholera. UNICEF schätzt, dass 23 Millionen US Dollar benötigt werden, um die nötigsten humanitären Hilfen bis Juni 2009 leisten zu können. Link zum Artikel (englisch)

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