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„Schwarzbuch Markenfirmen“-Autor Werner-Lobo echauffiert sich an Dole-Werbung

Klaus Werner-Lobo hat in seinen Büchern („Schwarzbuch Markenfirmen“/ „Uns gehört die Welt“) bereits zweimal aufgezeigt mit welchen Tricks und Raffinessen Großkonzerne heutzutage vorgehen, um ihren Absatz zu steigern. Im Kreuzfeuer seiner neuesten Kritik steht nun die Werbung eines Supermarktes für Produkte des neben Chiquita und Del Monte größten Obstkonzerns Dole. In der Vergangenheit haben diese 3 Firmen erwiesenermaßen permanent gewerkschaftlich vereinbarte Arbeitsrechte missachtet, Vergiftungen der vermeintlich „billigen“ Arbeitskräfte ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen billigend in Kauf genommen und Kinder unter schlimmsten Bedingungen arbeiten lassen. Dem Zertifikat der Rainforrest-Alliance, dass sich die großen Drei der Branche inzwischen aneignen konnten, misstraut Werner-Lobo, da sich die Firmen im Kern nicht geändert hätten. Eigentlicher Anlass seines Ärgers diesmal war allerdings die Werbung von Dole im benachbarten Supermarkt. Dort wird zur Zeit für die im Angebot stehenden Dole-Bananen geworben, bei denen pro Banane je 2 Cent einer mobilen Medizinstation in Costa Rica zu Gute kommen soll. Costaricanische PlantagenarbeiterInnen, so seine Kritik, werden davon allerdings wenig zu spüren bekommen und in ihren bisherigen, zum Teil inakzeptablen Verhältnissen ausharren müssen, weswegen an dieser Stelle auch nicht von fairen Handel die Rede sein kann. Link zum Artikel auf sueddeutsche.de

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