Minderjährige Flüchtlingskinder in München

Schätzungsweise 130 minderjährige Flüchtlingskinder leben derzeit in München, teilweise in völlig überfüllten Unterkünften. Meist sind sie traumatisiert von Ereignissen wie Krieg und Hungersnöten aus ihren Heimatländern. Hier werden sie dann ohne vertrautes Umfeld in eine neue Kultur hineingestoßen. Soziale Betreuung ist mangelhaft, berufliche Chancen sind gering,. Meist erwartet die zurückgebliebene Familie Geld, da sie sich durch die Reisekosten stark verschuldet hat. Dies erhöt den Druck auf die Kinder schnell etwas zu verdienen, an eine Ausbildung ist daher nicht zu denken, die Schule wird frühzeitig abgebrochen. Die Zukunftsmöglichkeiten sind damit beschränkt, ob diese in Deutschland liegt ist eh ungewiss, denn viele erhalten nur begrenzte Aufenthaltsgenehmigungen.

 

Link zu dem Artikel auf sueddeutsche.de – Link nicht mehr abrufbar. Stand: 20.08.15

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