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Des einen Glück ist des anderen Leid

In einem Interview bezieht der österreichische Autor Klaus Werner-Lobo Stellung zu Themen rund um die Ausbeutung und deren Profiteure in der Welt. Bekannt ist der Globalisationskritiker durch seine Bücher „Schwarzbuch Markenfirmen“ (2001) und „Uns gehört die Welt!“ (2008) geworden, mit denen er auf menschenunwürdige Machenschaften von Großkonzernen aufmerksam gemacht hat. Seiner Meinung nach profitieren alle internationalen Großkonzerne von Ausbeutung und Einkommensunterschieden und sind daher nicht daran interessiert, diese abzuschaffen. Verklagt wurde der Autor aber dennoch nicht, auch wenn er Großkonzerne wie Nike und McDonalds an den Pranger stellt. Ihm sei nichts nachzuweisen, da er „keine falschen Dinge“ schreibe, dass würde für die Firmen nur einen Imageschaden bedeuten und eine gesteigerte Aufmerksamkeit für seine Bücher. Auch den Trend zur Verpflichtung sozialer Unternehmensverantwortung (CSR) sieht er vorerst als Alibi an, in der über die Verbesserung nur geredet werde. Eine ungerechte Verteiletung von Gütern auf der Welt könne nur bekämpft werden, wenn die Ausbeutung gestoppt und Fairtrade konsequent unterstützt werden würde. Dann könne man nämlich auch die Grenzen öffnen „damit nicht nur Kapital, Dienstleistungen und Waren frei sind, sondern auch Menschen“, so Werner-Lobo. Vor allem in der Jugend sieht er eine Chance auf ein stärkeres Bewusstsein für soziale Ungleichheiten, da diese seiner Meinung nach noch „ein intaktes ethisches Verständnis“ hätte und nicht so verdrossen sei wie die Erwachsenen. Link zum Artikel




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