Museumsleiter kritisiert fehlendes Grundwissen und Wettbewerbsvorteile durch Kinderarbeit

Der Museumsleiter des Freilichtmuseums Lindlar kritisiert anlässlich des Schwerpunktthemas „Umwelt & Ökologie“ zum 40. Jubiläum des Landschaftsverbandes Rheinland ( LVR) gängige Machenschaften im Umgang mit der „Ware“ Arbeit und fehlendes Grundwissen in Bezug auf die Herstellung von Gütern und Nahrungsmitteln. Für Museumsleiter Michael Kamp liegt es auf der Hand, dass beispielsweise Pflastersteine aus dem Bergischen Land ( Bergische Grauwacke) preislich nicht konkurrenzfähig sind, da diese nicht bei Unternehmen in anderen Ländern eingekauft wurden, die mit Hilfe von ausbeuterischer Kinderarbeit produzieren. Es sei anzunehmen, dass ein Balkonstuhl der hierzulande 30€ kostet entweder aus illegalen Regenwaldholz besteht oder von Kinderhand gefertigt wurde. Der LVR verfolgt mit dem Schwerpunktthema im Jubiläumsjahr hintergründig das Ziel bei der Bevölkerung ein Bewusstsein für den Wert von Arbeit in der heutigen Zeit zu vermitteln. Link zum Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger

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