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UNICEF fordert bessere Schulbildung für Mädchen

Anlässlich des gestrigen Weltfrauentags hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF kritisiert, dass nach wie vor viele Mädchen in Afrika und Südasien keine Grundbildung erhalten. In Pakistan zum Beispiel stehen 100 Jungen, die zur Schule gehen nur 85 Mädchen gegenüber, in Afghanistan ist das Verhältnis 100 zu 61. Von den weltweit 770 Millionen Analphabeten seien daher ca. zwei Drittel weiblich. Gründe für die Benachteiligung von Mädchen bei der Bildung seien vor allem Armut, Kinderarbeit, frühe Heirat und Schwangerschaften sowie die traditionelle Benachteiligung in der Familie und in der Schule. Eine ausreichende Bildung sei jedoch sehr wichtig, da durch jedes Schuljahr, das eine Mutter abgelegt hat, die Kindersterblichkeit um zehn Prozent verringert wird. Auch gegen AIDS, Misshandlung und Ausbeutung sei Bildung der wirksamste Schutz.1)

  1. Link zum Original-Artikel nicht mehr aufrufbar: 02.04.2014 []

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